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1.      Anwendungsbereich

1.1.      Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen uns und dem Kunden. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.

1.2.      Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für neue Vertragsabschlüsse, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wird.

1.3.      Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2.      Entgelt

2.1.      Wenn keine anders lautende Vereinbarung getroffen wurde, hat FUN@BUSINESS Anspruch auf ein angemessenes Honorar.

2.2.      Zu dem FUN@BUSINESS gebührenden/mit ihnen vereinbarten Honorar sind die Umsatzsteuer im gesetzlichen Ausmaß, die erforderlichen und angemessenen Spesen (z.B. für Fahrtkosten, Telefon, Telefax, Kopien) sowie die im Namen des Vertragspartners entrichteten Barauslagen (z.B. Gebühren) hinzuzurechnen.

2.3.      Der Vertragspartner nimmt zur Kenntnis, dass eine von FUN@BUSINESS vorgenommene, nicht ausdrücklich als bindend bezeichnete Schätzung über die Höhe des voraussichtlich anfallenden Honorars unverbindlich und nicht als verbindlicher Kostenvoranschlag (iSd § 5 Abs 2 KSchG) zu sehen ist, weil das Ausmaß der von FUN@BUSINESS zu erbringenden Leistungen ihrer Natur nach nicht verlässlich im voraus beurteilt werden kann.

2.4.      FUN@BUSINESS ist zu jedem beliebigen Zeitpunkt, jedenfalls aber quartalsmäßig, berechtigt, Honorarnoten zu legen und Honorarvorschüsse zu verlangen.

2.5.      Ist der Vertragspartner Unternehmer, gilt eine dem Vertragspartner übermittelte und ordnungsgemäß aufgeschlüsselte Honorarnote als genehmigt, wenn und soweit der Vertragspartner nicht binnen eines Monats (maßgebend ist der Eingang bei FUN@BUSINESS ) ab Erhalt schriftlich widerspricht.

2.6.      Sofern der Vertragspartner mit der Zahlung des gesamten oder eines Teiles des Honorars in Verzug gerät, hat er an FUN@BUSINESS Verzugszinsen in der gesetzlichen Höhe, mindestens aber in Höhe von 4 % über dem jeweiligen Basiszinssatz zu zahlen. Darüber hinausgehende gesetzliche Ansprüche (z.B. § 1333 ABGB) bleiben unberührt.

2.7.      Bei Erteilung eines Auftrages durch mehrere Vertragspartner in einer Auftragsangelegenheit haften diese solidarisch für alle daraus entstehenden Forderungen von FUN@BUSINESS .  

3.      Gewerbliche Schutzrechte und Urheberrechte

3.1.      FUN@BUSINESS behält sich alle Rechte, insbesondere das Urheberrecht, auf alle vertraglich erbrachten kreativen Elemente vor. Eine Verwendung ist nur mit schriftlicher Genehmigung erlaubt und wird diesbezüglich nur das einfache Nutzungsrecht übertragen.

3.2.      Entwürfe, Originale und Reinzeichnungen bleiben Eigentum von FUN@BUSINESS , soweit nicht aufgrund einer besonderen Vereinbarung anderes vereinbart wird.

3.3.      Sämtliche Entwürfe und Designs dürfen ohne schriftliche Einwilligung weder verändert noch nachgemacht werden. Ein Verstoß gegen diese Bestimmung berechtigt zu einer Vertragsstrafe in Höhe eines angemessenen Honorars, zumindest aber in Höhe der ursprünglichen Honorarnote zur Ausarbeitung dieser Entwürfe und Designs.

3.4.      Sämtliche Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des verrechneten Honorars über.

3.5.      Der Vertragspartner haftet alleine, wenn anlässlich der Ausführung seines Auftrages Rechte Dritter, insbesondere Urheberrechte, verletzt werden, wenn die entsprechenden Werke vom Vertragspartner übergeben wurden. Der Vertragspartner erklärt, dass er im Besitz der Vervielfältigungs- und Reproduktionsrechte der übergebenen Unterlagen ist. Der Vertragspartner hält FUN@BUSINESS hinsichtlich sämtlicher Ansprüche Dritter wegen einer diesbezüglichen Rechtsverletzung schad- und klaglos.

4.      Haftung von FUN@BUSINESS

4.1.      Die Haftung von FUN@BUSINESS für ihre Tätigkeit ist auf die für den konkreten Schadensfall zur Verfügung stehende Versicherungssumme der abgeschlossenen Haftpflichtversicherung beschränkt, besteht aber mindestens in Höhe von € 100.000,-- (in Worten: € Hunderttausend). Wird der konkrete Schadensfall nicht von der abgeschlossenen Haftpflichtversicherung – aus welchen Gründen auch immer – gedeckt, ist die Haftung von FUN@BUSINESS auf höchstens € 10.000,-- (in Worten: € Zehntausend) beschränkt. Der Ersatz darüber hinausgehender Schäden ist ausgeschlossen.

4.2.      Die Haftung von FUN@BUSINESS ist für den Fall leicht fahrlässiger Schadenszufügung ausgeschlossen.

4.3.      Der gemäß Pkt 4.1. geltende Höchstbetrag umfasst alle gegen FUN@BUSINESS wegen fehlerhafter Auftragsausführung bestehenden Ansprüche, wie insbesondere auf Schadenersatz und Preisminderung. Dieser Höchstbetrag umfasst nicht Ansprüche des Vertragspartners auf Rückforderung des an FUN@BUSINESS geleisteten Honorars. Allfällige Selbstbehalte verringern die Haftung nicht. Der gemäß Pkt 4.1. geltende Höchstbetrag bezieht sich auf einen Versicherungsfall. Bei Vorhandensein zweier oder mehrerer konkurrierender Geschädigter (Vertragspartner) ist der Höchstbetrag für jeden einzelnen Geschädigten nach dem Verhältnis der betraglichen Höhe der Ansprüche zu kürzen.

4.4.      FUN@BUSINESS haften für mit Kenntnis des Vertragspartners im Rahmen der Leistungserbringung mit einzelnen Teilleistungen beauftragte Dritte, die weder Dienstnehmer noch Gesellschafter sind, nur bei Auswahlverschulden.

4.5.      FUN@BUSINESS haften nur gegenüber ihrem Vertragspartner, nicht gegenüber Dritten. Der Vertragspartner ist verpflichtet, Dritte, die aufgrund des Zutuns des Vertragspartners mit den Leistungen von FUN@BUSINESS in Berührung geraten, auf diesen Umstand ausdrücklich hinzuweisen.

5.      Verjährung/Präklusion

Soweit nicht gesetzlich eine kürzere Verjährungs- oder Präklusionsfrist gilt, verfallen sämtliche Ansprüche (falls der Vertragspartner nicht Unternehmer iSd Konsumentenschutzgesetzes ist, jedoch nicht Gewährleistungsansprüche) gegen FUN@BUSINESS , wenn sie nicht vom Vertragspartner binnen sechs Monaten (falls der Vertragspartner Unternehmer iSd Konsumentenschutzgesetzes ist) oder binnen eines Jahres (falls der Vertragspartner nicht Unternehmer ist) ab dem Zeitpunkt, in dem der Vertragspartner vom Schaden und der Person des Schädigers oder vom sonst anspruchsbegründenden Ereignis Kenntnis erlangt, gerichtlich geltend gemacht werden, längstens aber nach Ablauf von fünf Jahren nach dem schadenstiftenden (anspruchsbegründenden) Verhalten (Verstoß).

6.      Zahlungskonditionen bei Seminarangeboten

Der Seminarbeitrag ist spätestens vor Seminarbeginn auf unser Konto nachweislich zu überweisen und zu Seminarbeginn nachzuweisen.

7.      Stornierung bei Seminaren

7.1.      Bei Stornierung einer Seminarteilnahme bis 15 Tage vor Seminarbeginn fällt keine Stornogebühr an. Bei Stornierung 14 Tage bis 1 Tag vor Seminarbeginn fallen 50 % des Seminarbeitrages an. Bei Stornierung oder Nichterscheinen am Veranstaltungstag ist der volle Seminarbeitrag zu leisten. Bei jeder Art von Stornierung beträgt die Bearbeitungsgebühr € 40,00 exkl. USt.

7.2.      Eine Stornierung ist nur schriftlich möglich und ist für die Berechnung der Stornierungsfrist das Eingangsdatum ausschlaggebend.

8.      Seminarunterlagen

Für jedes Seminar werden Materialien ausgehändigt, die nur für den persönlichen Gebrauch durch den Seminarteilnehmer als Arbeitsunterlage während des Seminars und zur Wiederholung des Seminarinhaltes nach dem Seminar dienen.

9.      Rechtswahl und Gerichtsstand

9.1.      Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und das durch dieses geregelte Vertragsverhältnis unterliegen materiellem österreichischem Recht.

9.2.      Für Rechtsstreitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelten Vertragsverhältnis, wozu auch Streitigkeiten über dessen Gültigkeit zählen, wird die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichtes am Sitz von FUN@BUSINESS  (Steyr) vereinbart, soweit dem nicht zwingendes Recht entgegensteht. FUN@BUSINESS ist jedoch berechtigt, Ansprüche gegen den Vertragspartner auch bei jedem anderen Gericht im In- oder Ausland einzubringen, in dessen Sprengel der Vertragspartner seinen Sitz, Wohnsitz, eine Niederlassung oder Vermögen hat. Gegenüber Vertragspartner, die Verbraucher iSd Konsumentenschutzgesetzes sind, gilt die Gerichtsstandsregelung des § 14 des Konsumentenschutzgesetzes.

10.  Schlussbestimmungen

10.1.  Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform, sofern der Vertragspartner nicht Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes ist.

10.2.  Erklärungen von FUN@BUSINESS an den Vertragspartner gelten jedenfalls als zugegangen, wenn sie an die bei Vertragsabschluss vom Vertragspartner bekannt gegebene oder die danach schriftlich mitgeteilte, geänderte Adresse versandt werden. FUN@BUSINESS kann mit dem Vertragspartner aber – soweit nichts anderes vereinbart ist – in jeder ihnen geeignet erscheinenden Weise korrespondieren. Nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen schriftlich abzugebende Erklärungen können – soweit nichts anderes bestimmt ist – auch mittels Telefax oder E-Mail abgegeben werden. FUN@BUSINESS ist ohne anders lautende schriftliche Weisung des Vertragspartners berechtigt, den E-Mail-Verkehr mit dem Vertragspartner in nicht verschlüsselter Form abzuwickeln. Der Vertragspartner erklärt, über die damit verbundenen Risken (insbesondere Zugang, Geheimhaltung, Veränderung von Nachrichten im Zuge der Übermittlung) informiert zu sein und in Kenntnis dieser Risken zuzustimmen, dass der E-Mail-Verkehr nicht in verschlüsselter Form durchgeführt wird.

10.3.  Der Vertragspartner erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass FUN@BUSINESS die den Vertragspartner und/oder sein Unternehmen betreffenden personenbezogenen Daten insoweit verarbeiten, überlassen oder übermitteln (iSd Datenschutzgesetzes), als dies zur Erfüllung der FUN@BUSINESS vom Vertragspartner übertragenen Aufgaben notwendig und zweckmäßig ist oder sich aus gesetzlichen oder sonstigen Verpflichtungen von FUN@BUSINESS ergibt.

10.4.  Die Unwirksamkeit einer oder einzelner Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder des durch die Geschäftsbedingungen geregelten Vertragsverhältnisses lässt die Gültigkeit der übrigen Vereinbarung unberührt. Die Vertragspartner verpflichten sich, die unwirksame(n) Bestimmung(en) durch eine dieser im wirtschaftlichen Ergebnis möglichst nahe kommenden Regelung zu ersetzen.